Cordillera Oriental, Gebirgskette im östlichen Kolumbien
Die Cordillera Oriental ist ein Gebirgszug im Osten Kolumbiens, der sich von Huila im Süden bis Norte de Santander an der venezolanischen Grenze erstreckt. Die Gipfel reichen von bewaldeten Hügeln bis zu Felsformationen über 5000 Metern Höhe, unterbrochen von tiefen Tälern und breiten Hochebenen.
Der Gebirgszug entstand durch tektonische Hebungen, die vor Jahrmillionen begannen und bis heute andauern. Vor der Ankunft der Spanier lebten hier die Muisca und andere Völker, die Salz abbauten und Handel trieben.
In den Tälern bauen Bewohner Kaffee und Mais auf terrassierten Feldern an, die sich über steile Hänge ziehen. Die Dörfer liegen oft dort, wo der Nebel am Morgen aufzieht und sich am Nachmittag wieder lichtet.
Die Wege reichen von einfachen Pfaden in den Tälern bis zu anspruchsvollen Routen in großer Höhe, wo die Luft dünn wird und das Wetter schnell wechselt. Ausrüstung für Regen und Kälte gehört immer ins Gepäck, selbst bei gutem Wetter am Morgen.
Die höchsten Gipfel tragen Gletscher, die langsam zurückgehen und Seen speisen, aus denen Flüsse nach Osten und Westen fließen. Einige dieser Gewässer versorgen Millionen Menschen in den tiefer gelegenen Städten mit Trinkwasser.
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