Queniquea, Bergsiedlung in Táchira, Venezuela
Queniquea ist eine Bergiedlung in der Táchira-Region Venezuelas, die sich über mountainöse Landschaften erstreckt und auf einer Höhe von etwa 1.600 Metern liegt. Die Gegend wird in acht kleinere Ortschaften unterteilt, darunter bekannte Flurnamen wie Colinas de Queniquea und La Blanca.
Der Ort wurde 1808 von Pater Casimiro Mora gegründet und entwickelte sich später zur Hauptstadt des Municipios Sucre innerhalb der Táchira-Region. Diese Gründung war ein wichtiger Schritt in der administrativen Organisation dieser Bergregion.
Die Gemeinde ist für ihre Kaffeekultivierung bekannt, wobei Einwohner traditionelle Anbaumethoden nutzen, die an das Bergklima angepasst sind. Der Anbau prägt das tägliche Leben und die Landschaft dieser Bergregion.
Als Bergregion ist das Gelände uneben und erfordert gute Wander- oder Transportmöglichkeiten, um zwischen den verschiedenen Ortschaften zu navigieren. Die höhere Lage bedeutet, dass Besucher sich auf kühlere Temperaturen und mögliche Wetterverhältnisse vorbereiten sollten.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe von Colinas de Queniquea zeigten 1991 Beweise für entwickelte landwirtschaftliche Gemeinschaften, die bis 300 v. Chr. zurückreichen. Diese Entdeckung zeigt, dass die Region lange vor ihrer modernen Gründung besiedelt war.
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