Cúcuta, Grenzstadt im Department Norte de Santander, Kolumbien
Cúcuta ist eine Grenzstadt im Departamento Norte de Santander in Kolumbien und liegt auf 320 Metern Höhe in den östlichen Kordilleren der Anden. Die Stadt erstreckt sich über ein flaches Tal, umgeben von niedrigen Bergen, und wird vom Fluss Pamplonita durchzogen.
Die Stadt wurde 1773 offiziell gegründet, nachdem frühere Siedlungen durch Erdbeben zerstört worden waren. Im Jahr 1821 versammelte sich hier der Kongress, der Großkolumbien als eigenständige Nation ins Leben rief.
Der Name leitet sich vom indigenen Wort "Cúcuta" ab, das sich auf eine lokale Pflanze bezieht. Entlang der Straßen finden sich Restaurants, die typische Gerichte wie Cabrito und Hayacas servieren, während Vallenato-Musik oft aus den Läden tönt.
Das Klima ist das ganze Jahr über warm und trocken, mit Temperaturen zwischen 24 und 32 Grad Celsius. Der Flughafen Camilo Daza bietet regelmäßige Verbindungen zu großen Städten Kolumbiens, während Überlandbusse die Hauptstadt und andere Zentren anfahren.
Eine Freihandelszone an der Grenze ermöglicht den Warenverkehr mit besonderen Steuerregelungen. Diese wirtschaftliche Sonderstellung zieht Händler und Käufer aus beiden Ländern an, die hier zu günstigeren Bedingungen Geschäfte abwickeln.
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