La Grita, Kolonialstadt in Táchira, Venezuela
La Grita ist eine koloniale Stadt hoch in den Anden, gelegen auf etwa 1.440 Metern Höhe in einer Region mit fruchtbarem Ackerland. Die Stadt zeigt traditionelle Architektur und Straßenlayouts, die aus ihrer spanischen Gründungszeit stammen.
Der spanische Kapitän Francisco de Cáceres gründete die Stadt 1576 als Kontrolpunkt in der bergigen Region. Sie war kurzzeitig Hauptstadt einer gleichnamigen Provinz, bevor die administrative Bedeutung abnahm.
Die Stadt ist bekannt für ihre religiöse Tradition, besonders durch die Verehrung des Heiligen Kreuzes, die das tägliche Leben prägt. Diese spirituelle Ausrichtung spiegelt sich in Architektur und sozialen Zusammenkünften wider und macht den Ort zu einem Zentrum für gläubige Menschen.
Die Stadt ist über mehrere Busrouten erreichbar, die hauptsächlich zu San Cristóbal und anderen nahegelegenen Orten führen. Der höhere Standort bedeutet kühleres Wetter, weshalb Besucher leichte Schichten und festes Schuhwerk mitbringen sollten.
Paläontologen entdeckten in der Nähe der Stadt Fossilien einer Dinosaurierart, die später als Lesothosaurus gritensis benannt wurde. Dieser Fund trägt zu Venezuelas Verständnis seiner prähistorischen Vergangenheit bei.
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