Rubio, city Táchira
Rubio ist eine Stadt in der venezolanischen Bergregion und bekannt für ihre zahlreichen Brücken, die Straßen und Flüsse überqueren. Die Stadt befindet sich auf etwa 825 Metern Höhe, hat ein mildes Klima und besteht aus Wohnvierteln mit historischen Gebäuden und lokalen Läden neben neueren Bauten.
Die Stadt wurde am 9. Dezember 1794 von Gervasio Rubio gegründet und wuchs langsam von einer kleinen Siedlung zu einem größeren Ort. 1883 ereignete sich hier ein wichtiges Ereignis - die erste Ölbohrloch des Landes wurde hier gebohrt und prägte die wirtschaftliche Entwicklung Venezuelas.
Die Stadt hat tiefe Wurzeln in Kaffeebau und lokaler Handwerkskunst, was man auf den Märkten und bei Feiern sieht. Die Bewohner feiern Weihnachten mit einer besonderen Tradition, bei der sie eine Puppe verbrennen, die das alte Jahr symbolisiert - ein Fest, das Religion, Volkstum und Gemeinschaftsgeist verbindet.
Die Stadt ist leicht zu navigieren, da sie klein ist und Besucher zu Fuß gehen oder lokale Busse für tägliche Fahrten nutzen können. Das milde Klima erlaubt ganzjährig Erkundungen, doch die Straßen können in der Regenzeit rutschig sein, besonders auf den bergigen Wegen in die Umgebung.
Die Kirche Santa Bárbara wurde aus Ziegeln gebaut, die von Einheimischen aus Lehm, Stroh und Tierblut hergestellt wurden - ein bemerkenswerter Prozess handwerklicher Zusammenarbeit. Ihre hohen neugotischen Türme sind von vielen Stellen der Stadt aus sichtbar und prägen das Stadtbild.
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