Sanatorio Durán, Tuberkulosekrankenhaus aus dem frühen 20. Jahrhundert in Potrero Cerrado, Costa Rica.
Das Sanatorio Durán ist ein Komplex aus mehreren Steingebäuden, die in den frühen 1900er Jahren erbaut wurden und sich in der Nähe des Irazú-Vulkans befinden. Lange Flure, große Fenster und einzelne Behandlungsräume prägen das Layout des Ortes.
Ein Arzt gründete dieses Sanatorium 1918, um seine Tochter und andere Patienten während einer Zeit starker Tuberkulose-Ausbreitung zu behandeln. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde das Gebäude für verschiedene Zwecke genutzt, bevor es heute als historischer Ort zugänglich gemacht wurde.
Die Nonnen der Barmherzigkeit von St. Anna arbeiteten hier als Pflegekräfte und brachten medizinische Praktiken mit, die sie von europäischen und amerikanischen Krankenhäusern kannten. Ihre tägliche Arbeit prägte den Alltag des Komplexes und machte ihn zu einem Ort der Fürsorge in dieser abgelegenen Region.
Der Ort ist an mehreren Tagen der Woche für Besucher geöffnet, wobei die Betriebszeiten am besten vorher überprüft werden sollten. Die Wege sind etwas uneben, da es sich um ein verlassenes Gelände handelt, daher ist festes Schuhwerk und Vorsicht ratsam.
Nach seiner Schließung in den 1960er Jahren wurde das Gebäude für ganz unterschiedliche Zwecke umgenutzt, bevor es schließlich Besuchern zugänglich wurde. Lokale Berichte über übernatürliche Phänomene haben dem Ort einen zusätzlichen Reiz und eine eigenartige Spannung verliehen.
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