Cartago, Ehemalige Hauptstadt im Zentraltal, Costa Rica.
Cartago ist eine Stadt in der Zentralebene Costa Ricas, die auf etwa 1.435 Metern Höhe in der Nähe des Irazú-Vulkans liegt. Das Stadtbild wird von Kolonialarchitektur und zahlreichen Kirchen geprägt, die von Agrarflächen umgeben sind.
Die Stadt wurde 1563 gegründet und diente Jahrhunderte lang als Hauptstadt des Landes. 1823 verlagerte sich die Verwaltung nach San José, und seitdem hat Cartago seine historische politische Rolle verloren.
Die Basilika de Nuestra Señora de los Ángeles prägt das religiöse Leben der Stadt seit Jahrhunderten und zieht heute Besucher an, die die schwarze Marienstatue sehen möchten. Die Pilger kommen das ganze Jahr über, besonders aber in großer Zahl, um an Messen teilzunehmen oder die Kirche zu besichtigen.
Der Zentrale Markt in der Innenstadt ist ein überdachter Ort mit über 200 Ständen, wo Besucher frische Produkte und lokale Spezialitäten kaufen können. Der Besuch am frühen Morgen bietet die beste Auswahl und eine weniger gedrängte Atmosphäre.
Die Ruinen der Santiago Apóstol Kirche stehen seit 1910 unvollständig in der Stadt und zeigen die Narben mehrerer Erdbeben. Besucher können heute durch die offenen Wände gehen und die unvollendete Struktur als ein stilles Denkmal dieser Naturgewalten sehen.
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