Cordillera Central, Gebirgskette in Bocas del Toro, Panama.
Die Cordillera Central erstreckt sich über den westlichen Teil Panamas und bildet einen natürlichen Gebirgszug zwischen den pazifischen Abhängen und den Entwässerungssystemen der Karibik. Der Gebirgszug ist geprägt von steilen Hängen, dichten Wäldern und vielen Flüssen, die von den höheren Lagen hinabfließen.
Der Gebirgszug entstand vor etwa 2,5 Millionen Jahren während der Bildung der Landbrücke, die Nordamerika und Südamerika miteinander verband. Diese geologische Umwälzung prägte das Land dauerhaft und schuf die physischen Grenzen, die die Entwässerung und das Klima Panamas bis heute bestimmen.
Die indigenen Gemeinden in den Bergregionen praktizieren seit Generationen Ackerbau auf den Hängen und nutzen dabei Kenntnisse über die lokalen Böden und Klimabedingungen. Diese Landwirtschaftstraditionen sind eng mit dem täglichen Leben und der Identität der Menschen verbunden, die hier leben.
Die Gebirgskette ist am leichtesten von der Panamericana aus zugänglich, die sich durch das Tal unterhalb der Berge schlängelt. Für Wanderungen und Erkundungen wird gutes Schuhwerk empfohlen, da die Wege matschig und rutschig sein können, besonders während der Regenzeit.
Auf diesen Bergen befindet sich Volcán Barú, der höchste Punkt Panamas, von dessen Gipfel man an klaren Tagen sowohl den Pazifik als auch die Karibik sehen kann. Diese seltene geografische Besonderheit macht ihn zu einem besonderen Ziel für diejenigen, die beide Meere von einem Ort aus sehen möchten.
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