Yaritagua, city capital of Municipality Peña, Yaracuy State, Venezuela
Yaritagua ist eine Stadt im Bundesstaat Yaracuy in Venezuela und liegt etwa 172 Kilometer von Caracas entfernt in der Nähe von Barquisimeto. Das Stadtbild wird geprägt von grünen Hügeln, Zuckerrohrfeldern und Flusslandschaften, wobei die Bebauung aus bescheidenen, gut erhaltenen Häusern und kleinen Geschäften besteht.
Yaritagua wurde um 1630 gegründet, als Kapitän Tomás de Ponte indigene Familien in die Gegend brachte, um Zuckerrohr, Mais und Weizen anzubauen. Die Siedlung wuchs und erhielt 1691 eine Kirche namens Santa Lucia, bevor sie 1699 offiziell als Stadt anerkannt wurde, nachdem ein Richter die Landrechte bestätigte.
Der Name Yaritagua stammt aus der indigenen Geschichte der Region und bezieht sich auf die ursprünglichen Bewohner, die hier lebten. Die Stadt wird oft als die "süßere Stadt" von Yaracuy bezeichnet, wegen der vielen Zuckerrohrfelder, die das Landschaftsbild prägen und die tägliche Arbeit der Menschen bestimmen.
Die Stadt liegt an einer wichtigen Verkehrsachse zwischen Caracas und dem Westen des Landes, was sie einfach erreichbar macht. Besucher sollten sich auf warmes Wetter vorbereiten, wobei Morgen und Abend in der Nähe der Berge angenehm frisch sein können, während Tagesausflüge zu umliegenden Naturgebieten und Aussichtspunkten wie La Matica möglich sind.
Die Cruz del Capuchino auf dem Hügel La Matica wurde 1950 errichtet und ermöglicht von dieser Höhe aus den Blick auf die gesamte Stadt, das Tal und sogar die ferne Stadt Barquisimeto. Ein weiteres Merkmal ist die Statue der Heiligen Lucia von Künstler José Luis Díaz, die als Symbol des Glaubens steht und am 13. Dezember, dem Tag des Schutzpatrons, gefeiert wird.
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