Morelia, Koloniale Hauptstadt im Guayangareo-Tal, Mexiko
Die Stadt erstreckt sich im Tal zwischen den Flüssen Chiquito und Grande auf 1.920 Metern Höhe und ist geprägt durch ihre Bauten aus rosafarbenem Stein. Das historische Zentrum besteht aus einem Raster kolonialer Straßen, die von zweistöckigen Häusern mit schmiedeeisernen Balkonen und breiten Innenhöfen gesäumt werden.
Die Gründung erfolgte 1541 unter dem Namen Valladolid durch den spanischen Vizekönig Antonio de Mendoza. Die Umbenennung zu Ehren des Unabhängigkeitskämpfers José María Morelos y Pavón geschah 1828, nachdem Mexiko seine Souveränität erlangt hatte.
Der Plaza de Armas bildet das gesellschaftliche Herz der Stadt, wo Familien am Abend unter den Arkadengängen spazieren und auf den Bänken sitzen. Die rosa Steinportale der umliegenden Gebäude rahmen diesen Platz ein, der seit Jahrhunderten als Treffpunkt dient und heute von Straßenmusikern und Eisverkäufern belebt wird.
Der internationale Flughafen General Francisco Mujica liegt etwa 30 Kilometer nordöstlich und verbindet die Stadt mit mehreren mexikanischen Zielen. Ein gut ausgebautes Straßennetz ermöglicht die Anreise aus Mexiko-Stadt oder Guadalajara mit dem Bus oder Auto innerhalb weniger Stunden.
Das Akuedukt aus dem 18. Jahrhundert besteht aus 253 Bögen und erstreckt sich über 1,7 Kilometer durch die östlichen Viertel. Die Wasserversorgung funktionierte bis in die 1910er Jahre und einige Teile sind heute in Wohnhöfe und Gärten integriert.
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