Biosphärenreservat Tehuacán-Cuicatlán, Biosphärenreservat und UNESCO-Weltkulturerbe zwischen Puebla und Oaxaca, Mexiko.
Die Tehuacán-Cuicatlán-Biosphärenreserve erstreckt sich über etwa 490.000 Hektar in Berghängen zwischen zwei Bundesstaaten und beherbergt Waldgebiete, Trockenlandschaften und eine beträchtliche Vielfalt an Pflanzen. Die Region wird von mehreren natürlichen Wasserläufen durchzogen, die verschiedene Höhenzonen verbinden und unterschiedliche Lebensräume ermöglichen.
Menschen leben in diesem Tal seit mindestens 12.000 Jahren, und es wurde zu einem Ort, wo erste Pflanzen wie Mais und Avocado domestiziert wurden. Diese frühen landwirtschaftlichen Erfolge trugen zur Entwicklung der Zivilisationen in der gesamten Region bei.
Die lokalen Gemeinden bewahren traditionelle Salzgewinnungsmethoden in Zapotitlán Salinas, wo diese Praktiken seit Jahrhunderten Teil des täglichen Lebens sind. Diese Arbeit ist eng mit der Identität der Region verbunden und prägt bis heute das Aussehen der Landschaft.
Die Botanischer Garten Helia Bravo Hollis dient als Hauptzugangspunkt, von dem aus Besucher die Umgebung erkunden können. Geführte Touren von den benachbarten Städten werden angeboten und helfen, die verschiedenen Bereiche sowie die besten Wanderwege kennen zu lernen.
Der größte Bestand an Säulenkakteen weltweit wächst hier mit etwa 2.686 Arten, die in keinem anderen Gebiet in solcher Konzentration zu finden sind. Diese Pflanzen haben sich an die extremen Bedingungen angepasst und sind heute eines der herausragendsten Merkmale der Reserve.
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