Zapotitlán Salinas, Wüstenstadt in Puebla, Mexiko
Zapotitlán Salinas ist eine Stadt im Zapotitlán-Bezirk von Puebla, die in einem trockenen Tal des Tehuacán-Cuicatlán-Biosphärenreservats liegt. Der Ort ist von Kakteenarten umgeben und bekannt für seine natürlichen Salzquellen, die das Zentrum der lokalen Wirtschaft bilden.
Die Stadt wurde zwischen 1000 und 1560 n. Chr. von Mixteken und Popoloca-Gemeinden gegründet, die sich hier niederließen, um natürliche Salzvorkommen auszubeuten. Die Salzgewinnung hat sich seitdem zu einem Eckpfeiler des lokalen Lebens entwickelt und bleibt bis heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Der Name leitet sich von zwei Nahuatl-Wörtern ab: Zapotitlán bedeutet "Ort der Sapoten" und Salinas verweist auf die Salzproduktion, die seit Jahrhunderten das Leben hier prägt. Besucher können sehen, wie diese Tradition noch heute in den kleinen Becken am Rand des Ortes sichtbar ist.
Der beste Weg, den Ort zu erkunden, ist zu Fuß; kleine Wege verbinden die wichtigsten Bereiche, und der Ort ist überschaubar. Achte darauf, dass es hier sehr trocken ist, also trage Wasser und Sonnenschutz mit dir, und besuche am besten in den kühleren Monaten.
Das hier gewonnene Salz, bekannt als sal de arroba, enthält spezifische Mineralien wie Natriumsulfat und Kalium, die es für die Viehfütterung wertvoll machen. Diese besondere Zusammensetzung ist das Ergebnis der geologischen Bedingungen des Tales und unterscheidet die lokale Produktion von Salz anderer Regionen.
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