Ría Lagartos, Biosphärenreservat in Yucatán, Mexiko.
Ría Lagartos ist ein Naturschutzgebiet an der Nordküste der Halbinsel Yucatán mit Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Salzlagunen. Der Landstrich entsteht dort, wo Süßwasserflüsse auf Salzwasser treffen und verschiedene Lebensräume entstehen, in denen unterschiedlichste Tiere leben.
Das Gebiet wurde 1979 unter Schutz gestellt, um wichtige Küstenökosysteme zu bewahren. Die Anerkennung als UNESCO-Biosphärenreservat im Jahr 2004 erhöhte seine weltweite Bedeutung und lenkte größere Aufmerksamkeit auf die Schutzmaßnahmen.
Die Fischerdörfer hier haben ihre traditionelle Arbeitsweise bewahrt und arbeiten gleichzeitig aktiv an Naturschutzprojekten mit. Diese Verbindung zwischen altem Handwerk und Umweltschutz prägt, wie die Menschen täglich mit diesem Ort umgehen.
Am besten erkundet man das Gebiet mit einem Bootsausflug vom Ort Río Lagartos aus, der gute Chancen bietet, Flamingos und Wasservögel zu beobachten. Besuche in den frühen Morgenstunden bringen das beste Licht und die besten Chancen, aktive und fressende Tiere zu sehen.
Die Salzlagunen enthalten Algen, die das Wasser natürlicherweise rosa färben und so ideale Futterplätze für große Flamingopopulationen schaffen. Dieses natürliche Phänomen tritt nur an wenigen Orten der Welt auf und ist ein bemerkenswertes geologisches und biologisches Merkmal.
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