Costa Maya, Tourismusregion an der Karibikküste von Quintana Roo, Mexiko
Costa Maya ist eine Küstenregion im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo, die sich über mehrere Kilometer entlang des karibischen Meeres erstreckt. Zwischen Stränden und dichtem Regenwald liegen kleine Fischerdörfer und Anlegestellen für Kreuzfahrtschiffe.
In der Spätklassik errichteten Maya-Gemeinden hier Siedlungen und Handelsstationen, deren Überreste heute in mehreren archäologischen Stätten zu sehen sind. Der moderne Hafen wurde erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts gebaut, um den wachsenden Kreuzfahrtverkehr aufzunehmen.
An Feiertagen versammeln sich Familien in den Restaurants entlang der Küste, um mit Meeresfrüchten und regionalen Gerichten zu feiern. In den kleinen Läden nahe dem Hafen verkaufen Handwerker aus der Umgebung Schnitzereien und gewebte Textilien.
Wer die Region außerhalb der Kreuzfahrt-Ankunftszeiten besucht, findet ruhigere Strände und weniger Menschenmengen in den Restaurants. Einige Küstenabschnitte sind nur über unbefestigte Wege erreichbar, die bei Regen schwer passierbar werden.
Die Korallenriffe vor der Küste gehören zum zweitgrößten Riffsystem der Welt und liegen so nah am Ufer, dass Schnorchler sie oft vom Strand aus schwimmend erreichen können. Bei Ebbe werden in manchen Buchten alte Steinstrukturen sichtbar, die möglicherweise zu vorspanischen Hafenanlagen gehörten.
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