Casa de Montejo, Renaissancepalast im Zentrum von Mérida, Mexiko
Die Casa de Montejo ist ein zweistöckiger Palast in Mérida mit einer kunstvoll geschnitzten Steinfassade, die spanische Eroberer und indigene Figuren an dem aufwendig gestalteten Eingang zeigt. Der Bau sitzt an der Plaza Mayor und beherbergt heute ein Museum mit original möblierten Räumen.
Der Palast wurde 1549 unter der Leitung von Francisco de Montejo erbaut und diente als Wohnung für die spanischen Eroberer, die Mérida gründeten. Das Gebäude stammt aus einer Zeit, als Spanier die Region unterwarfen und koloniale Strukturen aufbauten.
Das Gebäude vermischt spanischen Plateresque-Stil mit Maya-Elementen, die man in den detaillierten Reliefs und Skulpturen an der Kalksteinfassade sieht. Diese Kombination zeigt, wie zwei Welten in der Architektur aufeinandertreffen.
Das Museum ist in den Räumen des Palasts untergebracht und kann während bestimmter Öffnungszeiten besucht werden. Es werden Führungen in verschiedenen Sprachen angeboten, um die Geschichte und Architektur der Räume besser zu verstehen.
Die ursprüngliche Fassade enthält geschnitzte Köpfe besiegter Maya-Krieger unter den Füßen spanischer Soldaten, was die koloniale Unterdrückung symbolisiert. Dieses bemerkenswerte Detail zeigt, wie die erobernde Macht ihre Dominanz in Stein festgehalten hat.
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