Dzibilchaltún, Archäologisches Museum in Mérida, Mexiko
Dzibilchaltún ist eine archäologische Stätte in Mérida mit den Ruinen einer großen Maya-Siedlung, bei der ein markanter Tempel namens Tempel der Sieben Puppen im Zentrum des Areals steht. Ein alter zeremonieller Weg verbindet diesen Tempel mit einem zentralen Platz und zeigt die sorgfältige Planung des ursprünglichen Layouts.
Die Siedlung wurde um 500 v. Chr. gegründet und blieb bis 1540 besiedelt, was eine lange Kontinuität menschlicher Besiedlung an diesem Ort zeigt. Diese Zeitspanne umfasst die gesamte klassische und postklassische Periode der Maya-Zivilisation.
Das Gelände zeigt Handwerksstile und religiöse Gegenstände, die Archäologen aus der Cenote Xlakah bergen konnten, darunter geschnitzte Knochen und Keramikgefäße nach Maya-Tradition. Diese Fundstücke geben Einblick in den Alltag und die spirituellen Praktiken der früheren Bewohner.
Der Ort ist täglich von 8 Uhr morgens bis 16 Uhr nachmittags zugänglich und ermöglicht Besuchern, das Gelände in ihrem eigenen Tempo zu erkunden. Es ist ratsam, Wasser mitznehmen und bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände größer ist und der Weg in den Cenote führt.
Zu den Tagen der Frühlings- und Herbst-Tagundnachtgleiche dringt Sonnenlicht durch die Türöffnungen des Tempels und erzeugt ein natürliches Lichtschauspiel, das vom ceremonischen Weg sichtbar ist. Dieses Phänomen zeigt das astronomische Wissen der antiken Maya-Baumeister.
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