Mérida, Koloniale Hauptstadt von Yucatán, Mexiko
Mérida ist die Hauptstadt von Yucatán im Südosten Mexikos und zeigt breite, schattige Straßen mit kolonialen Gebäuden aus Stein. Man findet an jeder Ecke spanische Kirchen, große Häuser aus der Kolonialzeit und lebhafte Plätze, wo Handwerker und Essensverkäufer ihre Waren anbieten.
Die Stadt wurde 1542 von spanischen Eroberern gegründet und steht an der Stelle der Maya-Siedlung T'ho, deren Steinmaterial für neue Gebäude verwendet wurde. Diese Übernahme einer bestehenden Stätte durch die Spanier prägte die Entwicklung für die kommenden Jahrhunderte.
Hier wird Spanisch und Yucatec-Maya gesprochen, und man sieht Menschen in traditioneller Kleidung, besonders am Wochenende auf den Plätzen. Die lokale Küche mit Gerichten wie Cochinita Pibil ist überall präsent und zeigt die Vermischung von spanischen und Maya-Einflüssen.
Die Stadt liegt im Südosten und ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge zu Maya-Ruinen, natürlichen Seen und traditionellen Dörfern in der Region. Man kann alles gut zu Fuß erkunden oder lokale Verkehrsmittel nutzen, um die Umgebung zu bereisen.
Im 19. Jahrhundert führte die Henequen-Produktion zu großem Wohlstand, was sich in luxuriösen Steinhäusern entlang der Paseo Montejo zeigt. Diese breite Allee mit ihren Villen erzählt von einer Zeit, als die Region durch Pflanzenfasern reich wurde.
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