Dzibilchaltún, Archäologische Stätte in Mérida, Mexiko
Dzibilchaltun ist eine weitläufige archäologische Stätte nördlich von Mérida mit Hunderten von Bauwerken, die sich zwischen niedrigem Wald und einem Cenote verteilen. Der zentrale Tempel erhebt sich auf einer rechteckigen Plattform, während ein Netz von Wegen die verschiedenen Bereiche der Siedlung verbindet.
Die Siedlung entstand um 1000 v. Chr. als kleines Dorf und wuchs im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Maya-Hafen heran, der den Handel zwischen Küste und Inland steuerte. Ihre Bewohner verließen den Ort allmählich nach 1500 n. Chr., als der Einfluss der spanischen Kolonie zunahm.
Der Name leitet sich von den sieben kleinen Tonfiguren ab, die Archäologen im zentralen Tempel entdeckten, als sie ihn in den 1950er Jahren freilegten. Heute besuchen viele den Ort am frühen Morgen, wenn das Licht die steinernen Fassaden sanft trifft und die Hitze noch erträglich ist.
Das Gelände öffnet sich vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag und ist am besten in den kühleren Morgenstunden zu erkunden, bevor die Sonne zu stark wird. Man sollte geschlossene Schuhe und einen Hut mitbringen, da die Wege teils uneben sind und der Schatten spärlich bleibt.
Ein offener Cenote liegt direkt neben den Hauptruinen und diente einst als Wasserquelle für die gesamte Stadt, weshalb viele Wege in diese Richtung führen. Heute schwimmen gelegentlich Besucher darin, während die steinernen Tempel sich im stillen Wasser spiegeln.
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