Loltún-Höhle, Prähistorisches Höhlensystem in Oxkutzcab, Mexiko
Die Höhle von Loltun ist ein Höhlensystem, das sich über zwei Kilometer unter der Erde erstreckt und mehrere Kammern mit Stalaktiten und Stalagmiten enthält. Beleuchtete Pfade führen Besucher durch die natürlichen Formationen dieses unterirdischen Labyrinths.
Die Höhle war bereits vor etwa 10.000 Jahren von Menschen besiedelt, wie archäologische Funde von Werkzeugen und Knochen zeigen. Später nutzten die Maya diese unterirdischen Räume für religiöse und praktische Zwecke.
An den Höhlenwänden sind alte Maya-Handabdrücke und Tierdarstellungen zu sehen, die zeigen, wie die Maya diesen Ort nutzten und verehrten. Diese Kunstwerke verbinden die Menschen heute noch mit den Bewohnern von damals.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Pfade uneben sein können und an manchen Stellen rutschig wirken. Geführte Touren dauern etwa zwei bis drei Stunden und werden mehrmals täglich angeboten.
Im Inneren befinden sich natürliche Kalksteinsäulen, die beim Anschlag unterschiedliche Töne erzeugen und wie Musikinstrumente fungieren. Diese "singenden Steine" wurden möglicherweise von den alten Bewohnern für rituelle Zwecke genutzt.
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