Serras e planaltos do Leste e do Sudeste, Gebirgsketten und Hochebenen im Südosten Brasiliens
Die Serras e Planaltos do Leste e do Sudeste bilden ein ausgedehntes Gebirgssystem, das sich von der Grenze Santa Catarinas bis ins Innere Bahias erstreckt. Das System umfasst mehrere Bergketten, Hochplateaus und Täler mit sehr unterschiedlichen Höhenlagen zwischen etwa 500 und 2.900 Metern.
Diese Berglandschaft entstand durch geologische Prozesse, die vor Hunderten von Millionen Jahren begannen, als große Teile des brasilianischen Schields der Erosion ausgesetzt waren. Später, ab dem 18. Jahrhundert, zogen die Goldfunde in dieser Region Tausende von Menschen an und führten zur Gründung vieler Bergbausiedlungen.
Die Bergketten prägen bis heute das tägliche Leben der Menschen in dieser Region. Sie beeinflussen, wo Siedlungen entstehen, wie Landwirtschaft betrieben wird und welche Handwerkstraditionen sich entwickelt haben.
Die Region ist über mehrere Hauptstraßen erreichbar und bietet verschiedene Wege zum Erkunden, je nach gewählter Unterregion und Jahreszeit. Besucher sollten beachten, dass die höheren Gebiete kühlere Temperaturen haben und Wetterbedingungen schnell wechseln können.
Die Region beherbergt die Chapada Diamantina, ein Plateau mit unterirdischen Flüssen, Wasserfällen und Höhlen, die sich über Millionen von Jahren gebildet haben. Diese geologischen Formationen sind bei Höhlenforschern und Naturliebhabern bekannt, bleiben aber oft unbekannt für Reisende, die andere Teile der Region erkunden.
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