Irapé-Talsperre, Wasserkraftwerk und Erddamm in Minas Gerais, Brasilien.
Der Staudamm von Irapé erstreckt sich über 551 Meter über den Fluss Jequitinhonha und nutzt drei Turbinen zur Stromerzeugung in der Region. Das Bauwerk befindet sich in einem engen Tal und dient als wichtige Infrastruktur für die Elektrizitätsversorgung.
Das Projekt begann im September 2002, nachdem CEMIG den Auftrag 1998 gewonnen hatte, und der erste Generator ging im Juli 2006 in Betrieb. Die Anlage war ein Meilenstein der Elektrizitätsinfrastruktur in Brasilien.
Das Kraftwerk wurde nach Präsident Juscelino Kubitschek benannt und erinnert an seine Rolle bei der Entwicklung Brasiliens.
Die Besichtigung des Damms erfordert eine gute körperliche Verfassung wegen der steilen Topographie und der Höhenlage der Region. Der beste Zeitpunkt ist die Trockenzeit, wenn die Wege trockener und einfacher zu begehen sind.
Das Bauwerk erhebt sich 208 Meter hoch und ist das höchste seiner Art in Brasilien, erbaut in einer engen Kluft zwischen Felswänden. Diese Höhe machte es zu einem technischen Herausforderung für die Ingenieure der damaligen Zeit.
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