Cairu, Küstengemeinde in Bahia, Brasilien
Cairu ist eine Gemeinde an der brasilianischen Küste in Bahia, bestehend aus drei Hauptinseln: Cairu, Tinharé und Boipeba. Diese Inseln erstrecken sich über ein ausgedehntes Gebiet entlang des Atlantiks und bilden ein System von bewohnten und natürlichen Landschaften.
Portugiesische Siedler gründeten 1608 Vila de Nossa Senhora do Rosário do Cairú als Handelszentrum. Die Region wurde später für die Produktion von Maniokamel und Holz bekannt und trug lange Zeit zu regionalen Handelsnetzen bei.
Die Kirche Nossa Senhora do Rosário zeigt portugiesische Architekturelemente mit Sandsteinfenstern und prägt das Gesicht der oberen Stadt. Besucher können hier die Spuren der kolonialen Vergangenheit in der Bauweise und dem Grundriss erkennen.
Die Inseln sind mit dem Flugzeug über Lorenzo-Flughafen in Morro de São Paulo oder Fábio-Perini-Flughafen in Boipeba erreichbar. Boote verbinden die einzelnen Inseln miteinander und sind das Hauptverkehrsmittel vor Ort.
Die Gemeinde zahlte über drei Jahrzehnte lang jährlich einen erheblichen Betrag zur Finanzierung des Wiederaufbaus von Lissabon nach dem Erdbeben von 1755. Diese finanzielle Unterstützung zeigt die wirtschaftliche Bedeutung der Region während der Kolonialzeit.
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