Südliches Afrika, Kulturregion im südlichen Teil Afrikas.
Das südliche Afrika ist eine Region im unteren Teil des Kontinents, die sich vom Atlantik bis zum Indischen Ozean erstreckt und weite Hochebenen, Küstenberge sowie Wüstengebiete umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen trockenen Ebenen, grünen Tälern und zerklüfteten Gebirgszügen ab, wodurch jede Gegend ein anderes Gesicht zeigt.
Menschen lebten hier schon vor mehreren Millionen Jahren, und Ausgrabungen zeigen Spuren früher Vorfahren an verschiedenen Fundorten. Später entstanden Königreiche, die Handelsbeziehungen über weite Entfernungen unterhielten und dabei vor allem mit Gold und Elfenbein handelten.
Die indigenen San-Völker bewohnen diese Gegend seit Jahrtausenden und hinterlassen Felszeichnungen in Höhlen und an Klippen, die man heute noch entdecken kann. Ihre Sprachen verwenden Klicklaute, die für Besucher ungewöhnlich klingen und eine alte Verständigungsform darstellen.
Wer hierher reist, sollte sich auf unterschiedliche Klimazonen einstellen, da manche Gebiete sehr heiß und trocken sind, während andere kühler oder feuchter wirken. Es empfiehlt sich, vor Ort nach Informationen über Straßenzustände und Wasserverfügbarkeit zu fragen, da sich die Bedingungen rasch ändern können.
In einigen Gebieten kann man nachts einen Sternenhimmel sehen, der besonders klar wirkt, weil wenige Städte in der Nähe liegen und wenig Kunstlicht stört. Manche Reisende kommen eigens hierher, um die Milchstraße und andere Himmelserscheinungen ohne Störung zu beobachten.
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