Embalse de Chivor, Stausee in Kolumbien
Der Embalse de Chivor ist ein Stausee in den kolumbianischen Anden im Departamento Boyacá, der hauptsächlich zur Stromerzeugung genutzt wird. Er wird durch den Río Bata gespeist und liegt von steilen Berghängen umgeben auf großer Höhe.
Das Projekt begann in den 1960er Jahren und das Kraftwerk nahm 1977 seinen Betrieb auf, nachdem der Stausee gefüllt worden war. Der Bau veränderte die umliegenden Täler grundlegend und siedelte Teile der lokalen Bevölkerung um.
Das Stausee-Gebiet liegt nahe den berühmten Smaragdminen von Chivor, die seit Jahrhunderten die Gegend prägen. Wer durch die Region fährt, bemerkt, wie eng Bergbau und Wasserkraft hier nebeneinander existieren.
Die beste Zufahrt führt über die Straßen von Garagoa oder Santa María; die Strecken sind kurvenreich und sollten nur bei Tageslicht befahren werden. Da die Temperaturen in dieser Höhenlage frisch sind, empfiehlt sich warme Kleidung.
Das Kraftwerk Chivor ist eines der größten Wasserkraftwerke Kolumbiens und deckt einen erheblichen Teil des nationalen Strombedarfs. Besonders auffällig ist, dass das Wasser durch einen langen Tunnel direkt durch den Berg zu den Turbinen geleitet wird.
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