Sotaquira, Berggemeinde in der Provinz Zentral-Boyacá, Kolumbien.
Sotaquira ist eine Gemeinde in der zentralen Provinz Boyacá in Kolumbien, die in einer Höhe von 2860 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Das Gebiet umfasst etwa 288 Quadratkilometer Land in den Anden und bildet eine eigenständige administrative Einheit.
Die Gemeinde wurde 1582 formell gegründet und markierte den Beginn der europäischen Verwaltungsorganisation in dieser Region. Ihre Etablierung war Teil der kolonialen Neugliederung der zentralen Boyacá-Gegend.
Die Bewohner sprechen hier noch heute Wörter aus der Chibcha-Sprache, die an die indigene Vergangenheit erinnern. Diese sprachlichen Spuren zeigen sich in Alltag und lokalen Traditionen und verbinden die heutige Gemeinschaft mit ihren Wurzeln.
Die Gemeinde liegt in den Anden auf beträchtlicher Höhe, weshalb das Klima kühl und die Luft dünn ist. Besucher sollten sich Zeit zur Akklimatisierung nehmen und geeignete Kleidung für das Hochgebirgsklima mitbringen.
Der Name 'Poblado del Soberano' bezieht sich auf die historische Unabhängigkeit der Gemeinde. Trotz ihrer Integration in die breitere Region bewahrt sie ihre administrative Eigenständigkeit und Verbindungen zu alten Territorialstrukturen.
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