Schweinebucht, Historische Bucht in der Provinz Matanzas, Kuba
Die Bahía de Cochinos ist eine Bucht an der Südküste Kubas in der Provinz Matanzas, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und zwei Strände an ihren Enden verbindet. Korallenriffe liegen vor der westlichen Seite, während Mangroven das flache Wasser im Osten säumen.
Im April 1961 landeten hier von der CIA ausgebildete kubanische Exilanten, die versuchten, die Regierung von Fidel Castro zu stürzen. Die Invasion scheiterte nach drei Tagen, als die angreifenden Kräfte von der kubanischen Armee besiegt wurden.
Fischer vor Ort nutzen das ruhige Wasser in den frühen Morgenstunden, wenn die Sonne die Oberfläche gerade erst berührt. Ihre kleinen Boote liegen oft an den Holzstegen bei Playa Girón, wo sie frischen Fang direkt vom Boot verkaufen.
Die Wassertemperatur bleibt das ganze Jahr über warm und lädt zum Baden oder Tauchen ein, wobei die Sicht unter Wasser meist klar ist. Zugänge zum Wasser finden sich an mehreren Stellen entlang der Küste, besonders in der Nähe der beiden Küstenorte.
Ein tiefes natürliches Becken liegt einige Kilometer südlich von Playa Larga und zieht Taucher an, die in das klare Wasser hinabsteigen möchten. Das Loch öffnet sich direkt neben der Küstenstraße und ist von Felsen umgeben, die den Einstieg erleichtern.
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