Île à Vache, Karibische Insel im Département Sud, Haiti.
Île à Vache ist eine Insel in der südlichen Karibik vor der Küste von Haiti. Das Land zeigt hügelig-wellige Bereiche und ist mit ausgedehnten Mangrovenwäldern bedeckt, besonders in flachen Zonen nahe dem Wasser.
Die Insel wurde 1492 von spanischen Kolonisten entdeckt und gehörte später Frankreich, nachdem die Karibikinsel durch einen Vertrag 1697 aufgeteilt wurde. Seitdem spielte sie eine Rolle in der französischen Kolonialisierung Hispaniolas.
Die Bewohner der Insel arbeiten nach überlieferten Methoden in Fischerei und Landwirtschaft, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese alltäglichen Praktiken prägen bis heute das Leben auf der Insel.
Boote fahren regelmäßig zwischen dem Festland und der Insel hin und her, mit mehreren Verbindungen pro Tag von Les Cayes aus. Man kann die Insel am besten während der trockeneren Monate besuchen, wenn die Überfahrten weniger von schlechtem Wetter beeinträchtigt werden.
Der westliche Teil der Insel hat erhöhtes Gelände, während der Osten Haitis größte Mangrovenbestände beherbergt. Diese Verteilung schafft ganz unterschiedliche Landschaften von Westen nach Osten.
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