Île de la Gonâve, Karibische Insel im Golf von Gonâve, Haiti.
Gonâve Island ist ein karibisches Eiland in der Bucht von Gonâve vor der Küste Haitis, etwa 50 Kilometer westlich der Hauptstadt gelegen. Die Insel erstreckt sich in beträchtlicher Länge mit hügeligem Terrain und ist in zwei Verwaltungsgemeinden unterteilt.
Die Taíno-Völker nannten die Insel Guanabo und nutzten sie als Zufluchtsstätte, nachdem spanische Kolonisatoren Ende des 15. Jahrhunderts Hispaniola eroberten. Über Jahrhunderte hinweg blieb die Insel ein wichtiger, aber schwer erreichbarer Ort für die lokale Bevölkerung.
Die Insel ist ein wichtiger Teil von Haitis Ouest-Département und beherbergt zwei Gemeinden, die ihre eigenen lokalen Traditionen und Lebensweisen bewahren. Die Bewohner haben sich an die insulare Isolation angepasst und entwickelt einen starken Gemeinschaftssinn.
Die Insel ist nur schwer zugänglich und Transportmöglichkeiten sind begrenzt, wobei Motorräder und Esel die Hauptverkehrsmittel sind. Der Strom ist unzuverlässig und wird nur zu bestimmten Zeiten durch Dieselgeneratoren bereitgestellt, daher sollte man sich auf grundlegende Bedingungen vorbereiten.
In den 1920er Jahren war ein amerikanischer Marine-Sergeant tatsächlich König dieser Insel und herrschte für mehrere Jahre über die lokale Bevölkerung. Dies blieb eine seltene und ungewöhnliche Episode in der neueren Geschichte des Ortes.
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