Isla Beata, Geschützte Insel in der Provinz Pedernales, Dominikanische Republik
Beata ist eine Insel im Südwesten der Dominikanischen Republik, in der Provinz Pedernales, mit einem dreieckigen Umriss und einem Untergrund aus Kalkstein. Sie liegt nahe der Küste und ist von Mangroven im Norden sowie dichtem Wald im Inneren geprägt.
Christoph Kolumbus erreichte die Insel 1494 während seiner zweiten Reise in die Neue Welt und traf dort auf bereits bestehende Taino-Siedlungen. Diese Begegnung war eine der frühesten dokumentierten Kontaktaufnahmen zwischen Europäern und indigener Bevölkerung in der Karibik.
Auf Beata leben heute keine festen Bewohner, doch Fischer aus der Region nutzen die Insel als temporären Stützpunkt und errichten dabei einfache Holzhütten mit Blechdächern. Diese schlichten Unterkünfte sind das einzige Zeichen menschlicher Nutzung, das Besucher vor Ort antreffen.
Ein Besuch auf Beata erfordert eine vorherige Genehmigung der dominikanischen Behörden, da die Insel unter Naturschutz steht. Da es vor Ort keinerlei Infrastruktur gibt, sollten Besucher alle notwendigen Vorräte selbst mitbringen.
Im Inneren der Insel gibt es zahlreiche Kalkstein-Dolinen und Höhlen, die im Wald verborgen sind und von verwilderten Schweinen bewohnt werden. Diese Tiere stammen wahrscheinlich von Hausschweinen ab, die vor langer Zeit auf der Insel zurückgelassen wurden.
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