Pueblo Viejo mine, Bergwerk in der Dominikanischen Republik
Das Pueblo Viejo-Bergwerk ist eine großflächige Goldabbauanlage in der Dominikanischen Republik, betrieben durch ein Gemeinschaftsunternehmen von Barrick Gold und Newmont. Die Mine besteht aus zwei großen Tagebaubereichen, auf denen Lastkraftwagen und Schaufelbagger das goldhaltiges Gestein abbauen, das anschließend in einer Verarbeitungsanlage zerkleinert und durch ein Carbon-in-Leach-Verfahren zu Gold verarbeitet wird.
Das Bergwerk begann seine Tätigkeit im Jahr 2013 und ist seitdem kontinuierlich in Betrieb. Die Operation entstand durch die Konsolidation von Goldcorp, die 2019 von Newmont übernommen wurde, wobei letzteres einen 40-Prozent-Anteil an der Mine übernahm.
Der Bergbau prägt die Identität der umliegenden Gemeinden und wird von Bewohnern als Motor der wirtschaftlichen Entwicklung wahrgenommen. Die Anwesenheit des Betriebs hat Migrationsströme angezogen und schafft eine Arbeitkultur, die von Schichtdiensten und saisonalen Beschäftigungsverhältnissen geprägt ist.
Das Bergwerk ist ein aktiver Industriebetrieb und für Besucher nicht frei zugänglich, da die Sicherheitsanforderungen streng sind. Das Unternehmen bietet gelegentlich Bildungsbesuche und Gemeinschaftsprogramme an, bei denen Interessierte Einblicke in die Betriebsweise erhalten können.
Das Bergwerk nutzt ein Carbon-in-Leach-Verfahren, eine spezialisierte Methode, die Kohlenstoff einsetzt, um Gold direkt während des Laugungsprozesses zu erfassen, was die Effizienz erheblich steigert. Diese Technik ist weniger verbreitet als andere Goldgewinnungsverfahren und ermöglicht der Operation, hohe Produktionsmengen wirtschaftlich zu erreichen.
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