John Day River, Flusssystem im östlichen Oregon, USA.
Der John Day River fließt etwa 450 Kilometer durch das nordöstliche Oregon und durchschneidet dabei tiefe Schluchten aus vulkanischem Basalt. Die Canyonwände erreichen Höhen von bis zu 480 Metern und prägen das dramatische Landschaftsbild.
Der Fluss erhielt seinen Namen von John Day, einem Mitglied einer frühen Pelzhandelexpedition, der während seiner Reisen durch diese Gegend große Schwierigkeiten erlitt. Der Name blieb haften und wird seit dem 19. Jahrhundert verwendet.
Die Cayuse nannten diesen Fluss ursprünglich Mah-Hah und prägen seit Jahrtausenden die Gegend um seine Ufer. Archäologische Stätten zeigen, dass Menschen hier schon seit 8.000 Jahren leben und die Landschaft nutzen.
Für Bootfahrten zwischen Service Creek und Tumwater Falls ist eine Online-Genehmigung erforderlich, die über die offizielle Website zu beantragen ist. Die beste Zeit zum Erkunden ist während der Hauptsaison, wenn der Wasserstand stabiler ist.
Dieser Fluss gehört zu den längsten freifließenden Flüssen im Land und hat keine Dämme entlang seiner gesamten Länge. Diese Besonderheit macht ihn zu einem seltenen Beispiel ungestörter Fließgewässer in der Region.
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