Hoh Indian Tribe, Indianisches Stammesgebiet in Jefferson County, Vereinigte Staaten
Die Hoh Indian Tribe bewohnt ein Küstengebiet an der Mündung des Hoh River auf der Olympic Peninsula mit einer Fläche von etwa 477 Hektar. Das Territorium erstreckt sich über waldbedecktes Land direkt am Fluss, wo Wasser und Wald die Landschaft prägen.
Die Hoh wurden nach dem Quinault-Vertrag von 1855 auf ihr heutiges Reservat verwiesen und mussten ihre traditionellen Siedlungsmuster neu ordnen. Dieser Vertrag markierte einen Wendepunkt in ihrer Geschichte als Flussgemeinschaft.
Die Hoh sprechen noch heute ihre Salishan-Sprache und bewahren damit ein wichtiges Stück ihrer Herkunft. Besucher können die Bedeutung dieser Sprache in täglichen Interaktionen und bei kulturellen Veranstaltungen erleben.
Besucher sollten sich auf feuchtes und wechselhaftes Küstenklima vorbereiten und angemessene Kleidung mitbringen. Der Zugang zu einigen Bereichen kann je nach Jahreszeit und Stammesveranstaltungen unterschiedlich sein, daher lohnt sich eine vorherige Erkundigung.
Die Hoh nennen sich selbst Chalá·at, was Volk des Hoh River bedeutet und zeigt ihre enge Verbundenheit mit dem Fluss. Dieser Name drückt aus, dass der Fluss nicht nur ihre Heimat ist, sondern auch ihre Identität prägt.
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