Frederick W. Winters House, Spanisch-Koloniales Wohnhaus in Bellevue, Vereinigte Staaten.
Das Frederick W. Winters House ist ein zweistöckiges Wohnhaus in Bellevue, Washington, das 1929 in einer Mischung aus Spanish-Eclectic- und Mission-Revival-Stilen erbaut wurde. Elmer H. Roedel, Cecilia Winters' Bruder, entwarf es nach seinem eigenen Haus in Portland, Oregon. Das Haus gehört der Stadt Bellevue und ist seit 2016 wegen des Baus der Stadtbahn entlang der Bellevue Way geschlossen.
Frederick und Cecilia Winters ließen sich 1916 am Mercer Slough nieder und betrieben eine Zwiebelfarm mit Narzissen sowie holländischen und spanischen Iris. Ihr drittes Haus entstand 1929 für 32.000 Dollar nach Plänen von Cecilia Bruder Elmer H. Roedel, der sein eigenes Haus in Portland zum Vorbild nahm. Die Stadt Bellevue kaufte das Anwesen 1988 und ließ es renovieren; 1992 wurde es in das National Register aufgenommen.
Das Haus zeigt, wie wohlhabende Farmer in dieser Region lebten und welche Geschmacksrichtungen sie bei der Inneneinrichtung bevorzugten. Die erhaltenen Möbel und Gegenstände geben einen Einblick in den Alltag von Menschen, die von der lokalen Landwirtschaft profitierten.
Das Haus ist seit 2016 wegen des Baus der Stadtbahnlinie East Link entlang der Bellevue Way geschlossen, das Gebäude selbst ist also nicht zu besichtigen. Die Züge fahren heute in einem Einschnitt 9 Fuß (2,7 m) vor der Fassade, der von einer Abdeckung überdacht wird und als Vorgarten dient. Der in den 1990er Jahren angelegte Ausgangspunkt des Mercer-Slough-Wanderwegs und das Besucherzentrum bleiben der praktische Start für Spaziergänge in der Umgebung.
Während einer Zeit, als ausländische Blumenzwiebeln nicht ins Land kamen, florierte die lokale Produktion und machte Farmen wie die des Hauses Winters zu wichtigen Versorgern. Diese wirtschaftliche Gelegenheit ermöglichte es Familien wie den Winters, ihren sozialen Status durch eine prächtige Residenz zu unterstreichen.
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