Toba Inlet, Meeresbucht in British Columbia, Kanada
Die Toba Inlet ist ein Fjord im nördlichen British Columbia, der sich nach Nordosten von East Redonda Island erstreckt und durchgehend etwa 2,5 Kilometer breit ist. Die steilen Bergwände fallen direkt ins tiefe Wasser ab und prägen das Drama dieser engen Wasserstrecke.
Ein spanischer Entdecker namens Cayetano Valdés untersuchte den Fjord 1792 und dokumentierte seine beeindruckende Tiefe und steilen Ufer. Bei dieser Expedition entdeckte er auch eine bemalte Holzplanke, die von der indigenen Präsenz in diesen entlegenen Gewässern zeugte.
Die Klahoose First Nation unterhalten ihr Reservat an der Mündung des Toba River, wo der Fjord unter dem indigenen Namen Yekwamen bekannt ist. Dieser Name spiegelt die lange Verbindung zwischen dem Volk und dieser abgelegenen Wasserstraße wider.
Der Zugang erfolgt per Wasserflugzeug von Campbell River oder durch gecharterte Wassertaxis, da die Lage etwa 160 Kilometer nördlich von Vancouver liegt. Besucher sollten sich auf raue Bedingungen vorbereiten und flexibel mit den Ankunftszeiten planen.
Das Wasser wird von Gletschern gespeist und leuchtet in einem strahlenden Jade-Grün, das bei Berührung fast edelsteinartig wirkt. Im Sommer stürzen zahlreiche Wasserfälle von den umliegenden Berghängen herab und verstärken diesen alpinen, wilden Eindruck.
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