Jervis Inlet, Tiefer Fjord in British Columbia, Kanada
Der Jervis Inlet ist ein tiefes Fjord-Gewässer an der Küste von British Columbia mit steilen Wänden, die sich etwa 89 Kilometer weit erstrecken. Der Meeresgrund fällt stellenweise über 670 Meter tief ab und macht ihn zu einem der markantesten Gewässer der Region.
Benannt wurde das Gewässer 1791 nach Rear Admiral Sir John Jervis durch den britischen Seefahrer George Vancouver. Die Namensgebung ehrt einen einflussreichen britischen Marinerehrer der damaligen Zeit.
Die Shíshálh-Nationen nutzten diese Gewässer Generationen lang als Lebensraum und Nahrungsquelle. Ihre Präsenz prägt die Geschichte und Identität dieser Gegend bis heute.
Die Gegend ist am besten mit der Fähre erreichbar, die regelmäßig zwischen Earls Cove und Saltery Bay verkehrt und Fahrzeuge sowie Passagiere befördert. Das Gewässer kann wild und windig sein, daher sind Wetter- und Gezeitenbedingungen wichtig zu beachten, wenn man sich in dieser Gegend fortbewegt.
Zwei der höchsten Wasserfälle Kanadas stürzen senkrecht von den Felswänden ab und sind aus dem Wasser direkt zu sehen. Sie entstehen durch Schmelzwasser aus den hochgelegenen Bergen, die ganzjährig fließen.
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