Bailleul, Grenzgemeinde im Departement Nord, Frankreich.
Bailleul ist eine Gemeinde in der französischen Grafschaft Flanderns, die an der belgischen Grenze liegt. Die Stadt erstreckt sich etwa 3 Kilometer von Belgien entfernt und etwa 26 Kilometer nordwestlich von Lille.
Die Stadt wurde nach dem Ersten Weltkrieg umfassend wiederaufgebaut, nachdem über 90 Prozent ihres flämischen Zentrums während der Deutschen Frühjahrsoffensive 1918 zerstört wurde. Der Wiederaufbau prägte das heutige Stadtbild und machte Bailleul zu einem Beispiel für die Wiederherstellung nach dem Krieg.
Das Rathaus und der Belfried von Bailleul sind seit 2005 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes der Befriede von Belgien und Frankreich. Diese beiden Bauwerke prägen das Stadtbild bis heute und zeigen die flämische Architekturstil, der das Erscheinungsbild der Stadt bestimmt.
Die Eisenbahnstation verbindet Reisende direkt mit großen regionalen Zielen wie Lille, Calais und Dünkirchen durch regelmäßige Zugverbindungen. Die Lage an der Grenze macht sie auch für Besuche in Belgien als Ausgangspunkt interessant.
Der botanische Garten Jardin des Plantes Sauvages beherbergt über 850 Arten von Wildpflanzen und trägt zur Erhaltung der regionalen Artenvielfalt bei. Dieser weniger bekannte Ort bietet eine grüne Oase inmitten der Stadt.
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