Cité Durmar, Privatstraße im Viertel Saint-Ambroise, Paris, Frankreich.
Cité Durmar ist ein schmales privates Durchgangsgelände im 11. Arrondissement, das sich über etwa 120 Meter erstreckt und nur etwa 3,7 Meter breit ist. Die Straße verbindet zur Rue Oberkampf und beherbergt zahlreiche Wohnräume sowie Werkstätten entlang ihres gesamten Verlaufs.
Das Gelände wurde 1836 von Herrn Durmar erworben und befand sich ursprünglich auf landwirtschaftlichem Gebiet außerhalb der Stadt. Während Pariser sich ausbreitete, verwandelte sich der Platz zu einem Wohn- und Arbeitsbereich für Handwerker.
Künstler und Handwerker haben sich hier niedergelassen und prägen das tägliche Leben mit ihren Werkstätten und Ateliers. Die enge Verbindung zwischen Kunstschaffenden und dem Handwerk macht den Ort zu einem lebendigen Zentrum lokaler Kreativität.
Der Zugang ist auf die Rue Oberkampf beschränkt, was dem Durchgang einen ruhigen, privaten Charakter verleiht. Es ist ratsam, tagsüber zu besuchen, um die offenen Werkstätten und das alltägliche Leben der Bewohner zu beobachten.
Einige der ältesten Kunstwerkstätten im Quartier befinden sich hier und haben über Generationen hinweg existiert. Diese Kontinuität macht den Ort zu einem seltenen Beispiel für die Bewahrung handwerklicher Tradition inmitten einer sich verändernden Stadt.
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