Belvoirpark, Neoklassizistisches Herrenhaus und Park in Enge, Schweiz
Villa Belvoir ist ein neoklassizistisches Herrenhaus auf dem Wyssbühel-Hügel mit drei Geschossen und etablierten Gärten mit Blumenbeeten und zahlreichen Baumarten aus Nordamerika. Die sorgfältig angelegte Parkanlage erstreckt sich über das Gelände und verbindet verschiedene Bereiche miteinander.
Heinrich Escher erwarb das Land 1826 und ließ die Villa zwischen 1828 und 1831 errichten, wodurch der Hügel für die Anlagenentwiclung umgestaltet wurde. Der Bau war Teil einer bedeutenden Phase der Villenarchitektur in Zürich während dieser Zeit.
Die Villa beherbergt seit 1925 eine renommierte Hotelfachschule, deren Studierende ein öffentliches Restaurant auf dem Gelände betreiben. Besucher können hier essen und gleichzeitig den Schulbetrieb in einem historischen Rahmen erleben.
Der Park hat gut begehbare Wege auf dem gesamten Gelände, die verschiedene Bereiche wie das Blumenbeet, den Gemüsegarten und die historischen Baumpflanzungen verbinden. Man kann das Gelände in verschiedene Richtungen erkunden und findet leichte Wege für Besucher.
Das Anwesen verlor 1872 seinen direkten Zugang zum Zürichsee, als der Bau der Ufer-Eisenbahn eine physische Barriere schuf. Diese Veränderung trennte die Villa dauerhaft vom See, obwohl das Gelände ursprünglich Seeufer war.
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