Villa Wesendonck, Villa aus dem 19. Jahrhundert im Rieterpark, Zürich, Schweiz
Die Villa Wesendonck ist eine 1853–1857 erbaute Villa im Stil der italienischen Renaissance, gilt als eines der reifsten Werke des Architekten Leonhard Zeugheer und liegt am linken Seeufer im Zürcher Quartier Enge. Südlich breitet sich der von Leopold Karl Theodor Fröbel angelegte Landschaftsgarten aus, der heutige Rieterpark. Seit 2007 ergänzt ein unterirdischer Erweiterungsbau «Baldachine von Smaragd» zwei Geschosse mit rund 1'600 Quadratmetern, mehr als die rund 800 der Villa.
Der Architekt Leonhard Zeugheer errichtete das Gebäude zwischen 1853 und 1857 für den Kaufmann Otto Wesendonck und seine Frau Mathilde am linken Seeufer. Das Haus wurde später zum Museum umgestaltet und dient seit 1952 als Kunstmuseum.
Seit 1952 beherbergt die Villa das Museum Rietberg mit Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Schweizer Masken. Der 2007 eröffnete unterirdische Erweiterungsbau trägt den Namen «Baldachine von Smaragd» und spielt auf ein Gedicht von Mathilde Wesendonck an, das Richard Wagner als drittes der Wesendonck-Lieder vertonte.
Das Gelände ist von einer gepflegten Parklandschaft umgeben, die es einfach macht, das Gebäude und seine Umgebung zu erkunden. Es ist empfehlenswert, Zeit einzuplanen, um sowohl die historische Villa als auch die modernen unterirdischen Ausstellungsbereiche zu besichtigen.
Der unterirdische Erweiterungsbau des Museums, 2004 bis 2006 errichtet und Mitte Februar 2007 eröffnet, heißt «Baldachine von Smaragd» nach einem Gedicht von Mathilde Wesendonck, das Richard Wagner als drittes der Wesendonck-Lieder vertonte. Nach Plänen von Adolf Krischanitz und Alfred Grazioli reicht er über 12 Meter in die Tiefe, umfasst zwei Geschosse und rund 1'600 Quadratmeter – die Villa hat etwa 800.
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