Dreikönigen, Neugotische Kirche in Zürich-Enge, Schweiz.
Die Dreikönigen ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik in Zürich-Enge mit markanten spitzen Bögen und Betonkonstruktion. Das Innere beeindruckt durch farbige Fenster, die biblische Szenen und lokale Geschichten darstellen.
Im 14. Jahrhundert gab es in der Enge eine Kapelle Dreikönigen, urkundlich erwähnt 1361 und 1367; ihr Name erinnerte an die 1164 im Fraumünster verwahrten Reliquien der Heiligen Drei Könige. Nach der Reformation wurde sie zu einem Wohnhaus umgestaltet und 1890 abgetragen. Die heutige Kirche entstand 1949–1951 nach Plänen von Ferdinand Pfammatter und Walter Rieger und wurde am 24. Juni 1951 durch den Churer Bischof Christian Caminada geweiht.
Der Name Dreikönigen geht auf eine Enge-Kapelle des 14. Jahrhunderts zurück, die 1361 und 1367 urkundlich erwähnt wurde und deren Patrozinium wohl an die 1164 im Fraumünster verwahrten Reliquien der Heiligen Drei Könige erinnerte. Der Name fand Eingang ins Wappen der ehemaligen Gemeinde Enge und in das der heutigen Quartierzunft. 2021 zählte die Pfarrei 2'115 Mitglieder.
Die Kirche steht an der Schulhausstrasse 22 im Quartier Enge, wenige Gehminuten vom Bahnhof Enge entfernt. Das Hauptschiff betritt man durch die Westfassade, den Abschluss bildet im Osten die runde Apsis; in der 2003 angebauten Seitenkapelle steht die Marienstatue aus der früheren Bahnhofskapelle. Da die Pfarrei zu den kleinsten der Stadt zählt, sind die Öffnungszeiten unterschiedlich.
Die Kirche steht an der Schulhausstrasse 22 auf einem Grundstück, das die im April 1946 eigens dafür gegründete Dreikönigs-Stiftung erst nach über 30 Jahren Suche fand. Der Grundstein wurde am 23. April 1950 gelegt, und der Churer Bischof Christian Caminada weihte die Kirche am 24. Juni 1951.
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