Museum Rietberg, Kunstmuseum im Rieterpark, Zürich, Schweiz.
Das Museum Rietberg ist ein Kunstmuseum in Zürich, das sich auf nicht-europäische Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien spezialisiert hat und in mehreren historischen Gebäuden im Rieterpark untergebracht ist. Die Villen und der unterirdische Erweiterungsbau sind durch Wege im Park miteinander verbunden, sodass der Museumsbesuch auch einen Spaziergang durch eine grüne Anlage einschliesst.
Das Museum wurde 1952 gegründet, nachdem die Stadt Zürich die Wesendonck-Villa geerbt hatte, die im 19. Jahrhundert vom Seidenhändler Otto Wesendonck erbaut worden war. Im Laufe der Zeit kamen weitere Gebäude und schliesslich der unterirdische Smaragd-Bau hinzu, der 2007 eröffnet wurde.
Museum Rietberg zeigt Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien und ist damit eines der wenigen Schweizer Museen, die sich ausschliesslich auf aussereuropäische Kulturen konzentrieren. Die Sammlungsräume befinden sich in historischen Villen, was einen ungewöhnlichen Kontrast zu den ausgestellten Objekten schafft.
Das Museum liegt im Rieterpark, einem Hügel südlich der Zürcher Innenstadt, und ist sowohl zu Fuss als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer alle Gebäude besuchen möchte, sollte etwas mehr Zeit einplanen, da die Ausstellungsräume auf mehrere Villen und den unterirdischen Bau verteilt sind.
Die Wesendonck-Villa war einst ein wichtiger Treffpunkt für Musiker und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts: Richard Wagner lebte eine Zeit lang in der Nähe und komponierte hier Teile des Tristan. Wer die Villa besucht, betritt also auch einen Ort mit einer unerwarteten Musikgeschichte.
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