Museum Rietberg, Kunstmuseum im Rieterpark, Zürich, Schweiz.
Das Museum Rietberg ist ein Kunstmuseum in Zürich, das sich auf nicht-europäische Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien spezialisiert hat und in mehreren historischen Gebäuden im Rieterpark untergebracht ist. Die Villen und der unterirdische Erweiterungsbau sind durch Wege im Park miteinander verbunden, sodass der Museumsbesuch auch einen Spaziergang durch eine grüne Anlage einschliesst.
1945 kaufte die Stadt Zürich den Rieterpark und die Villa Wesendonck, und 1949 wurde per Volksabstimmung der Umbau der Villa in ein Museum für die Sammlung von Baron Eduard von der Heydt beschlossen, die dieser der Stadt geschenkt hatte. Der Architekt Alfred Gradmann führte den Umbau 1951/1952 aus, und das Museum wurde am 24. Mai 1952 eröffnet. Die 1976 erworbene Villa Schönberg, 1978 eröffnet, brachte Bibliothek und Verwaltung, und 2007 folgte der unterirdische Smaragd-Bau von Grazioli und Krischanitz.
Museum Rietberg zeigt Kunst aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien und ist damit eines der wenigen Schweizer Museen, die sich ausschliesslich auf aussereuropäische Kulturen konzentrieren. Die Sammlungsräume befinden sich in historischen Villen, was einen ungewöhnlichen Kontrast zu den ausgestellten Objekten schafft.
Das Museum liegt im Rieterpark, einem Hügel südlich der Zürcher Innenstadt, und ist sowohl zu Fuss als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer alle Gebäude besuchen möchte, sollte etwas mehr Zeit einplanen, da die Ausstellungsräume auf mehrere Villen und den unterirdischen Bau verteilt sind.
Die Stadt Zürich kaufte Villa Wesendonck und Rieterpark 1945, sie erbte sie nicht; eine Volksabstimmung 1949 billigte den Umbau der Villa zum Museum, den der Architekt Alfred Gradmann 1951/52 ausführte. Richard Wagner komponierte nicht in der Villa: Er wohnte während seiner Zürcher Jahre in der Nähe, und die Verbindung der Villa zu ihm besteht darin, dass hier sein Bekanntenkreis zusammenkam.
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