Kloster Oetenbach, Dominikanerinnenkloster in Zürich, Schweiz
Das Kloster Oetenbach war ein dominikanisches Frauenkloster in Zürich mit Gebäuden für religiöse Aktivitäten, Schlafräumen und einer Kapelle der Jungfrau Maria. Die Anlage lag nahe dem Sihlbühl und war ein bedeutendes religiöses Zentrum der Stadt.
Das Kloster wurde 1237 an der Oetenbach gegründet und zog 1286 nach Oetenbachgasse um, unterstützt von Elisabeth von Rapperswil und lokalen Adeligen. Nach der Reformation 1525 verlor es seinen religiösen Zweck und wurde für weltliche Nutzungen umgebaut.
Das Kloster war ein Ort, wo Nonnen gemeinsam lebten und beteten. Sie schufen hier Handschriften und verfolgten ihre religiöse Berufung in einer Gemeinschaft, die für Zürich wichtig war.
Der Standort des Klosters liegt heute im Zentrum Zürichs und ist leicht über Straße zu erreichen. Das Gelände ist nicht ständig für Besucher geöffnet, aber die Gegend bietet viele weitere historische und kulturelle Orte in Fußnähe.
Das letzte erhaltene Gebäude, das Waisenhaus, dient heute als Hauptquartier der Zürcher Stadtpolizei. Diese unerwartete Nutzung verbindet die lange Geschichte des Ortes mit der modernen städtischen Verwaltung.
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