Tardisbrücke, Strassenbrücke in Graubünden, Schweiz
Die Tardisbrücke ist eine Straßenbrücke über den Alprhein in Graubünden, die die Gemeinden Landquart und Mastrils in der Ostschweiz verbindet. Die aktuelle Konstruktion wurde 2004 fertiggestellt und nutzt ein modernes Bogensystem, das eine starke Verkehrslast tragen kann.
Die ursprüngliche Brücke wurde 1529 als Mautbrücke gebaut und war lange Zeit die einzige ganzjährige Verbindung zwischen den Drei Bünden und der Schweizerischen Eidgenossenschaft. 1892 wurde sie durch eine Eisenkonstruktion ersetzt, bevor die heutige Version 2004 errichtet wurde.
Die Brücke verdankt ihren Namen Metardus Heinzenberger aus Bad Ragaz, der die erste hölzerne Konstruktion über den Alprhein errichtete. Dieser Name ist bis heute ein Zeichen der lokalen Geschichte und Handwerkskunst der Region.
Die Brücke ist täglich für Fahrzeuge geöffnet und bietet eine direkte Verbindung zwischen den beiden Gemeinden im Tal. Besucher können sie zu Fuß überqueren und dabei die Aussicht auf den Alprhein genießen, wobei besonders die Uferseiten lohnenswert sind.
Bei der Umgestaltung im Winter 2004 wurde die 1892 errichtete Eisenkonstruktion durch ein modernes Bogensystem ersetzt, das neue Verkehrsmuster berücksichtigt. Dieses Konzept zeigt, wie traditionelle Standorte mit zeitgenössischen Konstruktionstechniken modernisiert werden können.
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