Selkirk Mountains, Gebirgskette in British Columbia, Kanada und Idaho, Vereinigte Staaten
Die Selkirk Mountains erstrecken sich über mehrere hundert Kilometer zwischen British Columbia und den Grenzstaaten, mit Bergen aus metamorphem Gestein. Die höchsten Gipfel ragen deutlich über die Baumgrenze hinaus und prägen das Landschaftsbild dieser Region.
Die Gebirgskette wurde nach Thomas Douglas, dem 5. Grafen von Selkirk, benannt und erlangte nach Goldfunden in der Mitte des 19. Jahrhunderts europäische Aufmerksamkeit. Diese Entdeckungen lockten Prospektoren an und führten zur Erschließung der Region.
Die Ktunaxa-Völker zogen durch diese Täler und nutzten sie für Handel und Jagd über viele Generationen hinweg. Heute sieht man an den Bergpässen und Flussrouten noch Spuren dieser alten Verbindungen.
Ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt verläuft durch Rogers Pass im nördlichen Bereich, wo die wichtigsten Zugangsrouten zu den Nationalparks der Region führen. Besucher sollten mit wechselhaften Wetterbedingungen rechnen, besonders in den Bergpässen.
Ein bemerkenswert langer Eisenbahntunnel verläuft tief unter einem der höchsten Gipfel und verbindet die Regionen auf unterirdischem Weg. Dieser Tunnel ist ein technisches Meisterwerk der Eisenbahngeschichte aus dem frühen 20. Jahrhundert.
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