Yellowstone hotspot, Vulkanischer Hotspot in Wyoming, Vereinigte Staaten.
Der Yellowstone-Hotspot ist eine Quelle aufsteigenden Magmas unter dem Erdmantel, die sich heute unter dem Yellowstone-Nationalpark befindet und den Park mit Wärme versorgt. Dieses Magma liegt in einer riesigen Kammer einige Kilometer unter der Oberfläche und hält die berühmten Geysire und heißen Quellen in ständiger Aktivität.
Das stationäre Magmareservoir begann vor etwa 17 Millionen Jahren unter der nordamerikanischen Platte zu wirken und erzeugte dabei große Lavaflüsse im heutigen Oregon. Während sich die Platte über Jahrmillionen nach Südwesten bewegte, wanderte die Vulkanaktivität scheinbar ostwärts und erreichte ihre jetzige Position unter Wyoming vor ungefähr 2 Millionen Jahren.
Amerikanische Ureinwohner betrachteten die durch den Hotspot erzeugten thermischen Merkmale als heilige Orte für Zeremonien.
Die thermische Aktivität ist an der Oberfläche durch heiße Quellen, Geysire und Schlammtöpfe überall im Park sichtbar. Wissenschaftler setzen GPS-Sensoren und Seismometer ein, um die Bodenbewegungen zu verfolgen und Veränderungen im unterirdischen System zu erkennen.
Der Hotspot bleibt an seiner Position im Erdmantel, während die nordamerikanische Platte darüber hinweggleitet und dadurch eine Linie früherer Vulkangebiete hinterlässt. Diese Spur erstreckt sich über mehr als 800 Kilometer vom Snake River Plain in Idaho bis zum Yellowstone-Gebiet und zeigt die Bewegungsrichtung der Platte in den letzten Millionen Jahren.
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