Aishihik Lake, Bergsee in Yukon, Kanada
Der See Aishihik liegt in Yukon und wird von Bergketten umgeben, die sich auf etwa 1013 Meter erheben. Der nördliche Bereich des Sees ist relativ flach mit Buchten, die als Laichplätze für Fische dienen, während sich die Landschaft ringsum als raue Wildnis präsentiert.
Während des Baus des Alaska Highway errichtete die US-Armee in der Nähe einen Flugplatz, den später das Transportministerium bis in die 1960er Jahre betrieb. Nach dieser Zeit wurde die Anlage aufgegeben, bleibt aber ein Zeichen der militärischen Geschichte der Region.
Die Southern Tutchone gaben dem See den Namen Äshèyi, was bedeutet "am Ende der Bergkette", und errichteten Dörfer an seinen geschützten nördlichen Ufern. Das Wasser war schon immer zentral für das Leben der Bevölkerung und die Siedlungen nutzten die günstigen Buchten zum Fischen und Überwintern.
Besucher erreichen den See über Verbindungswege vom Alaska Highway aus, wobei es in der Nähe des Wassers Übernachtungsmöglichkeiten und Plätze zum Campen gibt. Die beste Zeit zum Besuch sind die wärmeren Monate, wenn die Wege zugänglicher sind und Außenaktivitäten einfacher möglich sind.
Die hydroelektrische Anlage Aishihik wurde 1975 gebaut und arbeitet 110 Meter unter der Erde verborgen. Sie erzeugt etwa ein Viertel des gesamten Strombedarfs des Yukon und zeigt, wie die abgelegene Region ihre Energie selbst produziert.
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