Amapá, Bundesstaat im Norden Brasiliens
Amapá ist ein Bundesstaat im nördlichen Brasilien, der an Französisch-Guayana und Suriname grenzt und dessen Hauptstadt Macapá ist. Die Region wird durch den Amazonas im Süden und den Atlantik im Osten begrenzt und enthält große Schutzgebiete sowie Flusslandschaften.
Das Gebiet wurde am 5. Oktober 1988 zum Bundesstaat erhoben, nachdem es zuvor als Bundesterritorium verwaltet worden war. Dieser Wandel verlieh der Region mehr Autonomie und eine eigene Verwaltung innerhalb der brasilianischen Föderation.
Die Bevölkerung des Bundesstaates vereint indigene Gemeinschaften, afrikanische Nachkommen und brasilianische Einwanderer mit traditionellen Festivals.
Der Staat ist über den Flughafen von Macapá mit anderen brasilianischen Städten verbunden, wobei Wasserwege eine wichtige Rolle im lokalen Verkehr spielen. Straßen sind begrenzt vorhanden, und viele Ortschaften erreicht man am besten per Boot oder Kleinflugzeug.
Die Äquatorlinie verläuft durch das Staatsgebiet und ermöglicht in Macapá ein Denkmal, bei dem Besucher zwischen Nord- und Südhalbkugel wechseln können. Diese geografische Lage trägt zum ganzjährig warmen Klima und zur besonderen Artenvielfalt bei.
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