Cabo Orange National Park, Nationalpark und Ramsar-Gebiet in Amapá, Brasilien
Der Nationalpark erstreckt sich über eine riesige Fläche an der Grenze zwischen Brasilien und Französisch-Guayana und zeigt eine beeindruckende Vielfalt von überfluteten Graslandschaften, Mangrovenwäldern und Küstenregenwald. Die Landschaft wechselt ständig zwischen Wasser und Land, mit dichten Vegetation, die sich über flache, weitläufige Gebiete erstreckt.
Die brasilianische Regierung gründete den Park 1980, um die Küsten- und Feuchtgebiete vor Zerstörung zu bewahren. Seitdem wurde es zu einem wichtigen Schutzgebiet für die Tier- und Pflanzenwelt der Region.
Fischergemeinschaften, die in den Gewässern des Parks leben, setzen traditionelle Praktiken fort und arbeiten mit den Behörden zusammen, um die Ressourcen nachhaltig zu nutzen. Diese gelebte Beziehung zwischen Menschen und Natur prägt bis heute das Leben im Park.
Um das Gebiet zu erkunden, benötigen Sie ein Boot oder Kanu, da Straßen nicht vorhanden sind und Wasser die Hauptroute ist. Die beste Zeit zum Besuch hängt von den Wasser- und Wetterbedingungen ab, die sich saisonal stark ändern.
Das Gebiet beherbergt über dreihundert Vogelarten sowie Jaguare, schwarze Kaimane und riesige Gürteltiere in einem der weniger erforschten Naturräume Südamerikas. Diese Vielfalt bleibt oft verborgen, da nur wenige Besucher die entlegenen Gebiete erreichen.
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