Marais de Kaw, Geschütztes Feuchtgebiet in Französisch-Guayana, Frankreich
Das Marais de Kaw ist ein großes Schutzgebiet im östlichen Französisch-Guayana, das sich über etwa 137.000 Hektar erstreckt und verschiedene Landschaften verbindet. Das Gelände besteht aus Grasdünen, Mangrovensümpfen, Flussmündungen und Wäldern, die durch Gezeitenflüsse und Seen miteinander verbunden sind.
Dieses Gebiet wurde 1993 von der französischen Regierung als Ramsar-Gebiet anerkannt, was seine internationale Bedeutung als Schutzzone bestätigte. Die Designierung markierte einen wichtigen Moment für den Schutz dieser ausgedehnten Feuchtgebiete.
Das Dorf Kaw besteht aus etwa 50 Einwohnern, die seit Generationen von der Fischerei leben und ihre traditionellen Methoden beibehalten. Die Menschen nutzen die Gewässer täglich und kennen jeden Winkel des Sumpfes aus ihrer praktischen Erfahrung heraus.
Besucher erkunden das Gebiet am besten mit geführten Bootsfahrten entlang des Kaw-Flusses, um Wildtiere zu beobachten und die verschiedenen Lebensräume kennenzulernen. Es ist wichtig, mit erfahrenen Führern zu gehen, da das Terrain schwierig zu navigieren ist und der Zugang hauptsächlich per Boot erfolgt.
Das Gebiet beherbergt die größte Population von Schwarzen Kaimanen in Frankreich und eine der weltweit bedeutendsten. Dieser Fluss und seine Sümpfe sind ein kritischer Zufluchtsort für diese bedrohte Art.
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