Pohnpei, Vulkaninsel in Mikronesien
Pohnpei ist eine vulkanische Insel im Bundesstaat Pohnpei in Mikronesien, die sich auf 791 Meter Höhe erhebt und von dichtem Regenwald, Mangrovensümpfen und Barriereriffs umgeben ist. Zahlreiche kleine Inselchen liegen rings um die Hauptinsel verstreut und bilden ein weitläufiges Atoll mit mehreren natürlichen Lagunen.
Der spanische Navigator Alvaro de Saavedra erreichte die Insel erstmals im Jahr 1529 und trug sie als San Bartolome in seine Seekarten ein. In den folgenden Jahrhunderten wechselte die Kontrolle zwischen spanischen, deutschen und japanischen Mächten, bevor sie Teil des US-Treuhandgebiets wurde.
Die Ureinwohner veranstalten Zeremonien mit lokalen Pflanzen wie Yams und Sakau, die wichtige gesellschaftliche Anlässe kennzeichnen. Diese Bräuche prägen noch heute das soziale Leben auf der Insel und zeigen sich bei Festen und Zusammenkünften der Gemeinschaft.
Der internationale Flughafen nahe Kolonia verbindet die Insel mehrmals pro Woche mit anderen mikronesischen Zielen durch regelmäßige Flugverbindungen. Besucher sollten Regenkleidung mitnehmen, da die Insel zu den feuchtesten Orten der Erde zählt und ganzjährig mit kräftigen Schauern zu rechnen ist.
Das archäologische Gebiet von Nan Madol umfasst 92 künstliche Inseln auf einer Lagune, die durch Wasserstraßen verbunden und aus massiven Basaltsäulen errichtet wurden. Diese Anlage gilt als Venedig des Pazifiks und zeigt außergewöhnliche Ingenieurskunst einer vergangenen Zivilisation.
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